Was bedeutet “systemisch”?
Die Systemik hat ihre Wurzeln in der Familientherapie, bei dem der Fokus auf dem sozialen Kontext psychischer Störungen liegt. Die Systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren.
Dabei wird der Mensch nicht als einzelne Person gesehen, sondern als Teil der sozialen Systeme und der Beziehungen, in denen er sich bewegt (z.B. Familie, Paar, Arbeit, Gesellschaft). Ein Gespräch, Beratung oder Coaching legt den Fokus auf die sozialen Kontexte psychischer Störungen und auf die Wechselwirkungen innerhalb von Systemen (z. B. Arbeit oder Paar) wie Muster, Regeln, Rollen und Wertvorstellungen und wie diese das Verhalten und Erleben beeinflussen.
Den Menschen dabei zu unterstützten, Muster, Regeln und Rollen zu erkennen, zu verstehen und selbstbestimmt zu verändern ist Ziel jeder Systemischen Intervention. Deshalb legt das Gespräch, die Beratung oder das Coaching besonderen Wert auf Selbstermächtigung, Ressourcenorientierung- und aktivierung sowie Lösungsfokussierung.